Archive for Mai 2009

Warum in Kollmar?

Mai 25, 2009

Die meisten Einwohner haben sich bewusst für Kollmar entschieden. Man nimmt 2 – 3 Std. tägliche Fahrtzeit zur Arbeit in Kauf. Denn der Ausgleich hierzu sind der heimische Garten zum Entspannen und das gesunde Leben in einem ruhigen Ort im Grünen. Steht dieses nicht mehr zur Verfügung oder wird hiermit fahrlässig umgegangen, bleiben nur noch Nachteile.

Es gibt genau aus diesem Grund sehr viele Ex-Kollmaraner, Wohnraum, der längere Zeit leer steht und zunehmend gefrustete Neubürger. Sicher sind einige mehr, andere weniger stark betroffen, aber der gesunde Menschenverstand sollte zumindest sagen – so nicht! Wer diese Meinung grundsätzlich nicht teilt, der sollte einmal seine Sozialkompetenz kritisch hinterfragen.

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Konsequenz erkannt?

Mai 25, 2009

Der Kommentar von maiky07 ist völlig richtig. Vielen Dank!

Je mehr wir wettern, desto weniger Touries kommen.

Im Übrigen gibt es schon lange Kollmar-Meinungen im Web. In irgendeinem Reiseforum haben Touries berichtet: Eigentlich ganz schön da, wenn nicht die vielen Motorräder wären. Damit zeigt sich, dass die Politik nicht nur den Kollmaranern schadet, sondern auch kontraproduktiv ist und einen verträglichen Tourismus unterbindet. Es macht da viel mehr her, wenn Kollmar als ein ruhiger, idyllischer, erholsamer Ort bekannt wird, als wenn von einem lärmenden, stinkenden Nest die Rede ist.

Der Touristik-Trend geht doch zukünftig eher auf „Urlaub in Deutschland“, schon wegen der wirtschaftlichen Lage, die möglicherweise noch 10 Jahre angespannt bleibt. Um es klar zu sagen, wir haben weder etwas gegen Touries (in verträglichen Grenzen) noch gegen Hunde und Hundehalter (gehören aber nicht in die Öffentlichkeit, solange von diesen keine Belästigungen und vor allem keine Gefährdungen ausgehen. Solange dies nicht gewährleistet ist, werden wir in voller Kenntnis der Macht des Internet bewusst weiter bloggen.

Wäre vor einigen Jahren das Internet schon so verbreitet gewesen, wie heute, gäbe es in Kollmar heute sicher keine Ortsentwässerung.

Andere Touriorte haben dies schon vor Jahren erkannt und entsprechend gehandelt. Da klappt es doch auch. Aber Kollmar scheint ja schlauer zu sein als Andere mit Erfahrung.

Auch dem Zelten steht nichts im Wege, sofern alles andere okay ist. Vorausgesetzt, die Plätze werden so verlassen, wie sie vorgefunden wurden. Das heisst, die Vegetation ist zu schonen und jeglicher Müll ist wieder mitzunehmen!

Hallo Kollmar, schon gemerkt? Ihr wurde wieder einmal beschissen!

Mai 24, 2009

Der Sielverband hat die Kosten um 300% erhöht und die Letzte (Pumpen in Bielenberg) ist noch nicht lange her. Ob das zulässig ist, wagen wir zu bezweifeln. Ein Vermieter darf die Kaltmiete auch nur in bestimmten Grenzen erhöhen. Wenn dies gilt und das Gleichbehandlungsgesetzt ebenfalls, ist die Erhöhung schon aus diesem Grund möglicherweise nicht zulässig.

Wer nun meint, als Mieter geht ihn das nichts an, der irrt gewaltig. Nebenkosten werden zu 100% an die Mieter weitergegeben. Machen Sie Ihren Vermieter aufmerksam und fordern Sie ihn auf dagegen anzugehen.

Liebe Eigentümer, wenn Ihr diesmal nicht wie beim Abwasser Euch erneut abzocken lassen wollt, solltet Ihr etwas unternehme.

Verlangt ausführliche Rechenschaft, Nachweise, legt Widerspruch ein und führt eine Klage.

Macht es diesen OberAbzockern so schwer es irgend geht.

Selbst wenn wir diesmal noch keinen Erfolg haben, so werden Sie sich beim nächsten Mal an den Ärger erinnern und ggf. anders handeln.

Hier scheint es wider einmal so zu sein, dass die Volksvertreter nicht in der Lage sind mit den verfügbaren Mitteln auszukommen (Misswirtschaft, usw.). Also fällt denen natürlich nur der einfachste Weg ein nämlich uns abzuzocken.

Scheinbar ist denen nicht klar, dass kaum noch einer der privaten Haushalte mit dem Einkommen auskommt. Nicht nur das wir eine Wirtschaftskrise haben, etliche Arbeitsplätze noch wegfallen bzw. schon verschwunden sind, Realeinkommen ständig sinkt, Abgaben, Gebühren und Steuern ständig steigen und dann noch die Monopole (Benzin, Gas, Strom, usw.) bzw. Obligopole, die freiweg Preise erhöhen. Eigentlich sollte hier das Kartellamt einschreiten aber auch diese Volksvertreter handeln lieber gar nicht.

Wenn das so weiter geht in Deutschland, wird es wirklich sehr düster. Das tritt ein, wenn die uns so sehr knebeln, dass auch der letzte, der alles (fast alles) mit sich machen lässt, merkt das er etwas Mut schon viel früher haben sollen.

Also last Euch nicht alles gefallen und seit hartnäckig.

Handelt noch heute.

Nur wer sagt was er will hat die Chance es zu bekommen.

Vorbild Polizei

Mai 17, 2009

Am Steindeich wohnhaft, zeigt eine Polizisten mit ihrem rieseigen Schäferhund wie ein vorbildliches Verhalten. Für wen? Nun, lest weiter.

Der Hund ist so gut wie nie angeleint (im Außendeichbereich), ein eindeutiger Verstoß.

Um es noch einmal zu wiederholen: Der gesamte Außendeichbereich ist Landschaftsschutzgebiet und damit gilt Leinenpflicht (kurze Leine). Am Hafen in Kollmar kosten ein Verstoß 500€. Am Strand und auf dem Spielplatz haben Hunde nichts zu suchen!

Außerdem, was viele immer gerne vergessen, der Deich schützt uns vor Hochwasser. Wird, was immer mal wieder beobachtet werden kann, die Deichhaut durch buddelnde Hunde verletzt, ist dadurch der Schutz geschwächt. Das Wasser hat so einen Angriffpunkt der zu einem gossen Loch führen kann.

Er, o.g. Hund, soll letztes Jahr einen Passanten gebissen haben. Wir kennen Hund und Halterin und glauben aus eigener Erfahrung eher den Gerüchten, zumal sie von mehren glaubwürdigen Seiten an uns herangetragen wurden.

Bedroht hat er schon eine ganze Reihe von Leuten. Einer, der selbst Hundehalter war, sagte: „Würde ich mich nicht so gut mit Hunden auskennen, hätte der Hund mich sicher schon mehrfach gebissen.“ Er wundere sich, dass noch nicht mehr schwerwiegendere Vorfälle sich ereignet haben bzw. nicht bekannt wurden – bei der Halterin, die scheinbar überhaupt keine Ahnung hat.

Jeden falls lief besagte nach dem Hundebiss herum und wollte Zeugen finden, wer diese Bissgerüchte verbreite, um wohl juristisch vorzugehen (Aussage gegen Aussage, wollte sie ihren Glaubwürdigkeitsbonus aus Polizistin ausspielen).

Was für ein tolles Vorbild und was für ein edler Charakter. Wir freuen uns jedenfalls über solche neuen Einwohner in Kollmar ganz besonders.

PS: Eigentlich müsst hier ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden, aber eine Krähe hackt der andern kein Auge aus.

Anzeigen in Kollmar

Mai 17, 2009

Es hagelte Anzeigen wegen Falschparkens.

Betroffen: Motorradfahrer u. Autofahrer im Ortskern von Kollmar u. an den Häfen Kollmar und Bielenberg. Die Behörden waren in zivil tätig.

Bravo.

Wasserschutzpolizei wieder untätig

Mai 17, 2009

Für den Außendeichbereich ist die Wasserschutzpolizei Glückstadt zuständig. Diverse Hunde waren wieder nicht angeleint und jagten die Schafe. Am Strand in Kollmar kackte ein riesiger weißer Köter direkt am Strand in unmittelbarer Nähe des Hunde-Verbotsschilds, um nur einen Vorfall dieser Art zu nennen. Es gibt Gerüchte, denen zufolge 2 Hunde vergiftet wurden. Auch gegen die Leinenpflicht am Hafen wird ständig verstoßen (kostet 500 Euro), allerdings wird kaum geahndet.

Fr. gegen 16:00 hätte man in wenigen Minuten 1500€ kassieren können.

Verwarnungen nützen nichts – das muss kosten. Kommentar eines Strandbesuchers zu o. g. weißem Köter: nicht lange fackeln – abknallen.

So sind sie, die leid geplagten.

Hier muss abgeschleppt werden, dringend!

Mai 17, 2009

Offensichtlich war unsere positive Meldung etwas voreilig!!

Scheiße!!

Kaum das die ersten Bemühungen ein wenig greifen, ist schon wieder alles beim alten, nur dass jetzt noch mehr Verstöße ungeahndet bleiben.

Am So. 10.05.09 wieder absolutes Behördenversagen: Trotz Parkverbot war der ganze Neue Weg zugeparkt. So wird das nichts, Herr Bürgermeister!

Motorradfahrer dürfen immer noch kostenlos parken. Das ist eine Diskriminierung der Autofahrer, die zahlen müssen.

Politik in Kollmar hat Folgen

Mai 10, 2009

Wenn die Bevölkerung die Politik ihrer Vertreter nicht teilt, und diese aber nach jeder Wahl fortgesetzt wird, wird zum einen nicht mehr zur Wahl gegangen, oder aber der Nährboden für links- bzw. rechtsradikale Gruppierungen bereitet. Bisher haben SPD, Wählergemeinschaft und CDU die wenigen Nutzniesser bevorteilt.

Stichwort: Ortsentwässerung. Da muss man sich Fragen, sind die nur faul oder unfähig oder beides. Ein Problem ist sicher, und das gilt für alle Politikbereiche, dass die Qualifikation der Politiker oft sehr zu wünschen übrig lässt. Kein Unternehmer würde einen nicht entsprechend ausgebildeten als Manager einsetzen. Übrigens, man kann auch Gemeindevertreter, genau so wie Hundehalter, Touristen und Gastronome, anzeigen.

Kollmar-Bielenberg Hund fällt Mädchen an

Mai 10, 2009

Am 01.Mai 09 drehte mal wieder ein Hund durch. Er ging plötzlich und völlig grundlos auf ein Mädchen los. Das passiert mittlerweile in Kollmar überall jede Woche. Das Mädchen kam mit dem Schrecken davon, besser gesagt mit einem Schock. Sie weinte bitterlich.
Der Hundehalter griff nur zögerlich in die Situation ein, war selbst von der Atacke seines Hundes überrascht, nach dem Motto: Ups, das hat er ja noch nie gemacht. So etwas darf einfach nicht passieren. Ein Hundehalter muss seinen Hund zu jeder Zeit unter Kontrolle haben. Die Erfahrung zeigt das Gegenteil. Selbst angeleinte Hunde reissen sich nicht selten los, preschen davon, sind eine nicht einzuschätzende Gefahr für Menschen und andere Tiere. Der Hundehalter bleibt machtlos und meist dumm aus der Wäsche guckend zurück. Seine Kommandos in Richtung Hund verhallen von diesem völlig unbeachtet.

Vor ca. 2 Wochen waren 3 „Damen“ mit 16 !! Hunden unangeleint im Aussendeich unterwegs. Früher konnten unsere Kinder ab einem gewissen Alter allein am Strand und im Aussendeichgebiet spielen gehen. Heute ist die Gefahr durch unkontrollierte Hunde hierfür viel zu gross.

Viel zu viele Hunde werden total falsch gehalten. Sie laufen einfach so im Haushalt ihrer Halter mit, ohne eine bestimmte Stellung innerhalb ihres „Rudels“ zu haben. Sie brauchen aber Aufgaben, Regeln und stets gleichbleibende Aufmerksamkeit von ihrem Halter. Da darf man sich nicht wundern, wenn der Hass auf Hundehalter allgemein zunimmt und jedem Hund mit Misstrauen begegnet wird.

Der Chef der Gemeindevertretung von Kollmar zeigt erste positive Reaktionen.

Mai 10, 2009

Seit 30.04.09 darf am Neuen Weg nicht mehr geparkt werden. Polizisten in zivil verteilten Strafzettel. Es wurde angekündigt in Zukunft häufig zu blitzen. Bravo.
Stellt sich nur die Frage, warum erst die Wut der Anwohner hervorgerufen werden musste. Früher hat die damalige Gemeindevertretung immer behauptet, dass all diese Massnahmen bei uns nicht möglich seien. Völliger Blödsinn. Nun der jetzige Bürgermeister hat sich offensichtlich entschlossen, etwas für seine Bürger zu tun. Die Liste ist noch lang. (Touristenchaos, Verkehrsrandale, Übergriffe durch Hunde). Im Landschaftsschutzgebiet (am Deich, am Strand) sind Hunde an kurzer !!! Leine zu führen. Die Einhaltung wird jedoch absolut unzureichend überwacht. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Andere Gemeinden kriegen das doch auch hin.