Dr. Jekyll und Mr. Hyde in Kollmar

Unser aller heißgeliebter Ex- B(W)ürgermeister in Kollmar hat in der Vergangenheit wohl nach eigenen Vorlieben entschieden, was gut für Kollmar ist und was nicht.

So gab es einige kleine, auch von Kollmaranern, gut besuchte und sehr friedliche Punk-Konzerte. Das letzte wurde dann mit vielen Auflagen (für jeden Gast ein Betreuer) versucht zu verhindern, aber die Veranstalter mobilisierten entsprechende Hilfskräfte und es fand dann doch statt. Bravo. Es kamen vielleicht 100- 200 Besucher.

Es gab nichts worüber man sich wirklich hätte beschweren können. Im Gegenteil Kollmar amüsierte sich am nächsten Morgen über die paar Schnapsleichen die hier und dort mit ihrem Unwohlsein beschäftigt waren. Dass so etwas natürlich an einem Samstagabend am Kollmaraner Hafen nicht ganz so leise war, war klar. Übrigens die Bierbuden verdienten gut. Wenn es dem Würgermeister um Gewerbesteuereinnahmen geht, wie er immer vorgeschoben hat, dann war die eine absolute Dilettantenleistung.
Im Übrigen gibt müssen steuerliche Gewinne den Freibetrag von über 24.000€ erst einmal überschreiten. Gewerbesteuer spielt also tatsächlich kaum eine Rolle (siehe http://www.wer-weiss-was.de/theme66/article1696644.html).

Weitere Konzerte wurden bereits in frühen Phasen abgewürgt.

Der gleiche Kollmaraner Würgermeister befürwortet aber nervige Spielmannszüge, lärmende Motorräder usw. Was für ein toller Charakter? Ist das eine Voraussetzung für einen Volks(ver)treter?

Bleibt noch die Frage warum so entscheiden wurde? Er mag sicher kein Punk. Vielleicht mag er auch all solch neumodischen Kram nicht oder die Nase des Veranstalters gefällt nicht. Vielleicht mag er auch keine jungen Leute oder vielleicht gab es keine Zuwendung für Ihn?
Ihr könnt ja gerne nach weiteren Gründen suchen. Klar ist uns jedenfalls, es wurde und wird weiterhin willkürlich und so irre wie Jekyll und Hyde entschieden.

Wir haben jedenfalls vorerst beschlossen Aufträge nur noch an Unternehmen zu vergeben, die nicht in Kollmar Gewerbesteuerpflichtig sind, oder nachweisen, dass die gemeinde nicht von einem Auftrag profitiert. Es ist zwar schade um die Wirtschaft in Kollmar, aber es ist ein legitimes Mittel, dass möglicherweise erst mittelfristig wirkt, und den Druck auf die Gemeinde erhöht. Denn ohne massive Maßnahmen der Bürger wird sich nichts bewegen.

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